#9/ 2021
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Start-up-Portrait: Articly




Name des Unternehmens/Produkts
Articly

Gründer
Wolf Weimer

gegründet (Datum)
November 2020

GeschäftsführerInnen
Wolf Weimer

Anschrift 
Sandstraße 36
80335 München

E-Mail-Adresse
 info@articly.de

Website
www.articly.de



Welche Produkte/Dienstleistungen bieten Sie an?

Articly ist die App für Zeitung zum Hören. Wir kuratieren die besten Artikel führender Zeitungen und Magazine und stellen sie unseren Usern auf einer Plattform als Hörartikel zur Verfügung. Die mobile Applikation ist verfügbar in den gängigen App Stores: Jeder kann das Angebot gratis testen.

Über 2.000 User setzen bereits auf Articly als Audio-Informationsquelle, das seit Ende 2020 auf dem Markt ist.

Welche Probleme lösen Ihre Produkte/Dienstleistungen?

Über unsere App ermöglichen wir anspruchsvollen Mediennutzern, Qualitätsjournalismus in Form von vorgelesenen Hörartikeln zu erfahren. Das tun wir indem wir Artikel führender Publisher wie Welt, Zeit, SZ oder Forbes vertonen und zentral in einem Abonnement zur Verfügung stellen.

Wir nehmen das Zeit aus Zeitung lesen. Unsere Hörer können nebenbei wertvolle Inhalte konsumieren und haben dabei die Hände frei für anderes. Als positiver Nebeneffekt können sich Zeitungshörer doppelt so viele Informationen aus den Artikeln merken wie Zeitungsleser. 

Wer also bereits einige Abonnements ausprobiert hat und festgestellt hat, dass er nur wenig neues Wissen aufgebaut und unnötig viel Geld ausgegeben hat, den laden wir herzlich dazu ein Articly auszuprobieren.

Was unterscheidet Ihre Lösung von anderen?

Unser amerikanischer Mitbewerber wurde kürzlich von der New York Times aufgekauft, das britische Pendant hat elf Millionen US-Dollar Series-A Funding eingesammelt. Das unterstreicht die Relevanz von kuratiertem Audio-Journalismus. Im deutschsprachigen Raum sind wir die einzige echte Audio-Artikel App. Bei Articly hört man täglich neue Hintergrundberichte, Reportagen und Analysen dank echter Sprecher in Hörbuchqualität statt Breaking News und Computer-Stimmen. 

Während der Corona-Pandemie hat Articly dabei auch Theaterschauspielern mit Stimmausbildung die Chance gegeben, ausgefallene Auftritte durch das Vertonen von Artikeln zu kompensieren. 

Ebenso setzen wir auf die reine Kraft der Artikel und kein nerviges Podcast-Gequatsche. Im Format eines Zeitungsartikel steckt deutlich mehr Informationstiefe, Qualitätsprüfung und Anspruch als in vielen anderen Darbietungsformen. Diese Vorteile machen wir nun all denjenigen zugänglich, die lieber Hören als Lesen. 

In Zeiten von Fake News hat ARTICLY es sich außerdem zum erklärten Ziel gemacht, durch Qualitätsinhalte informationsbasierte Debatten anzuregen und Erkenntnisgewinn zu fördern. Unsere App ist werbefrei und politisch ausgewogen. Unsere Audio-Artikel sollen inspirieren, informieren und motivieren. 


Wie sehen Sie die Medienlandschaft in drei Jahren?

Entgegen vieler anderer Einschätzungen sehen wir aktuell eine Blütezeit der Medienbranche. Nie waren Medien so demokratisierend wie heute, nie hatten mehr Menschen Zugang zu Medien - sowohl als Konsumenten als auch als aktive Produzenten. Wir wollen in diesem Medien-Boom ein Anker des Qualitätsjournalismus sein und selektieren deshalb sehr sorgfältig die stärksten Artikel und bringen sie in ein verdauliches Format. 

 Audio ist für uns in den nächsten Jahren eines der großen Zukunftsthemen der Medienlandschaft. Audio hat die Macht, Menschen in eine andere Welt zu versetzen. Ein paar Töne reichen und schon werden Assoziationen, Gefühle und Gedanken ausgelöst. Immer mehr Menschen nutzen Hörbücher, Podcasts und Home Assistants. 

Kein Wunder: Wer Audioformate wählt, wird produktiver. Er kann sich mental fokussieren und ist frei, gleichzeitig Aufgaben zu erledigen: Das ist Multitasking par excellence. Manche sprechen bereits vom “schönsten Nebenbei-Medium der Welt”. Während unsere Sinne angesprochen werden, können wir das Beste in der Welt um uns herum erschaffen.

Wer das nächste Mal einen beeindruckenden Artikel liest und dabei abgelenkt wird, sollte sich vorstellen, was er noch hätte tun können oder wo sie noch hätte sein können, wenn sie den Inhalt einfach angehört statt gelesen hätte. Deswegen gibt es jetzt ARTICLY.