#9/ 2021
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Ein paar Worte zum Geleit

Eine neue Ausgabe nach der Sommerpause – ein neues Gesicht im Vorwort. Seither war es die Aufgabe meiner geschätzten Kollegen, Sie zur neu erschienenen Lektüre zu begrüßen. In dieser Ausgabe möchte ich Sie mit mir bekannt machen und die Chance nutzen, mich Ihnen vorzustellen. Seit April 2021 bin ich stolzes Besatzungsmitglied auf dem dpr-Dampfer und darf mit Frauenpower den DIGITAL PUBLISHING REPORT unterstützen.

Ich bin Studentin an der Hochschule der Medien in Stuttgart und im Verlagsstudiengang Mediapublishing eingeschrieben. Seit sechs Semestern belege ich diverse Module aus der Medienwelt: Produkt- und Innovationsmanagement, Journalismus, Typografie und Gestaltung, deutsche Literaturgeschichte und viele weitere. Unter anderem auch crossmediale Kurse, die mich letztendlich zum DIGITAL PUBLISHING REPORT gebracht haben. Denn auch inhaltlich decken sich die Vorlesungsinhalte mit meinem Aufgabenspektrum: Künstliche Intelligenz, digitale Transformation, der Wandel von Print zu Digital. Gelernte Layout-Regeln in die Praxis umsetzen und gleichzeitig etwas über aktuelle Branchennews erfahren? Genau mein Ding!

Im Rahmen meines Studiums durfte ich bereits eine Menge Verlagsluft schnuppern. So begann meine Reise als Werkstudentin in der Redaktion des Deutscher Drucker Verlags. Als älteste deutschsprachige Fachzeitschrift für die Druckindustrie hatte ich dort die Möglichkeit, vieles über den Print-Prozess zu lernen und mich hinsichtlich Herstellungsthemen und PrePress weiterzuentwickeln.

Von B2B ging es für mich während meines Praxissemesters direkt B2C in den Panini Verlag. Dort arbeitete ich abteilungsübergreifend in der Redaktion und im Marketing des Comic-Bereichs an zahlreichen Superhelden-Produkten aus dem Marvel- und DC-Universum. Wissen Sie wie viele Robins es insgesamt in der Batman-Geschichte gibt? Nein? Ich bis dato auch nicht.

Um meine Verlagserfahrung abzurunden, fehlte noch der wichtige digital-Aspekt. An diesem Punkt treffen wir uns heute in diesem Vorwort. Doch wie ist eigentlich der aktuelle Stand des Digitalmarkts? Neben dem pandemisch grassierenden Virus gibt es schließlich noch mehr Herausforderungen für den deutschen Zeitungsmarkt. Hierzu dürfen Sie eine umfangreiche Infografik der Zahlen des BDZV erwarten.

Während der digitalen Lehre stand auch ich oft vor Herausforderungen – vor allem in Bezug auf Selbstdisziplin. Das Selbststudium ist auch ohne Pandemie nach wie vor ein wichtiger Bestandteil an Hochschulen und Universitäten. Es war gar nicht so leicht, einen für mich funktionierenden Workflow zu finden und Schwachstellen ausfindig zu machen. Diese Prozessanalyse lässt sich natürlich auch auf jedes Unternehmen adaptieren. Wie Sie sich auf die Suche nach Verbesserungspotenzial machen können, lesen Sie auf den kommenden Seiten.

Langsam aber sicher bewegen wir uns wieder in eine Richtung, die wir postpandemisch „die Norm“ betiteln. Obwohl ich knapp 1,5 Jahre Zeit hatte, mich in eine top-organisierte Distance-Learning-Studentin zu verwandeln, bin ich doch sehr dankbar, mein letztes Semester wieder vor Ort auf dem Campus verbringen zu dürfen. Die Aufregung gleicht der, die sich an meinem ersten Tag als Erstsemester in mir ausgebreitet hatte. Nur, dass ich diesmal als Redaktionsassistenz des DIGITAL PUBLISHING REPORTs in die heiligen Hallen der Hochschule zurückkehre – und mit einem ausgetüftelten Plan bezüglich Selbstorganisation.

Ich freue mich auf die bevorstehende Zeit im Team, auf viele spannende Einblicke in die Branche und vor allem auf den Austausch mit Ihnen als LeserInnen.
PS: Falls Sie alle Robins aufzählen können oder andere Anliegen außerhalb des Superhelden-Universums haben, kommen Sie gerne jederzeit via E-Mail unter drost@digital-publishing-report.de auf mich zu.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre, 

Carina Drost
Redaktionsassistenz
DIGITAL PUBLISHING REPORT