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Zukunftsfähiges Publizieren mit dem Publishing Circle
Vom Redaktionssystem zum feingliedrigen, modularen Multichannel-Publishing-Netzwerk
Wo früher ein Redaktionssystem mit seinen Umsystemen stand, ist heute ein feingliedriges, modulares Multichannel-Publishing-Netzwerk, das ein umfassendes Planen, Publizieren, Analysieren, aber eben auch Kommunizieren und Zusammenarbeiten ermöglicht, gefordert. Unverzichtbar: Künstliche Intelligenz – Chat GPT und mehr. Die a&f systems ihre Partner haben deshalb den «Publishing Circle» erarbeitet, der zukunftsfähiges Publizieren ermöglicht.
Der Publishing Circle ist als eine Art Baukasten zu verstehen, in dem alle nötigen Werkzeuge für zukunftsfähiges Publizieren enthalten sind. Aus diesem Baukasten kann jedes Unternehmen das beiziehen und in seiner Landschaft integrieren, was ihm noch fehlt, um zukunftsfähig publizieren zu können.
Im Interview beantwortet Sabrina Meier, Head of Innovations & Strategy bei der a&f systems ag, einige Fragen zum Publishing Circle.
Was ist der Publishing Circle?
Der Publishing Circle ist ein Konzept, ein zyklischer Workflow, eine Toolbox. Die fünf Grundpfeiler des Publishing Circle, Planung, Kreation, Publikation, Analyse und Trends, orientieren sich am Content Lifecycle. Innerhalb jedes dieser Bereiche stellen wir ausgewählte Tools und Systeme zur Verfügung, die sich ideal mit dem Herzstück des Publishing Circle, dem im Zentrum stehenden CMS (headless) verbinden lassen. Der Publishing Circle ist modular aufgebaut. Das heisst, jedes Unternehmen kann sich die Tools aus dem Publishing Circle anschaffen, die ihm noch fehlen – und diese in die bestehende Systemlandschaft einbinden.
Was genau ist die Zielsetzung des Publishing Circle?
Zukunftsfähiges Publizieren. Das heisst, so zu publizieren, wie es die Konsumentinnen und Konsumenten von heute und morgen fordern. Das bedeutet, Bestehendes wie zum Beispiel funktionierende Printworkflows weiterhin zu ermöglichen, aber zusätzlich im digitalen Bereich deutlich mehr Möglichkeiten zu bieten. Und gleichzeitig heisst es, die Effizienz zu steigern, um dem enormen, finanziellen Druck, der auf den Unternehmen der Branche lastet, zu entgegnen. Der Hauptnutzen und -wert des Publishing Circle liegt also darin, mit dem zukunftsfähigen Publizieren die Basis für das weitere Fortbestehen, die Existenz von publizierenden Unternehmen zu schaffen.
Darüber hinaus:
- Inhalte und Prozesse sind zentralisiert, Abläufe sind klar und lückenlos, Kommunikationswege sind direkt. Mitarbeitende verlieren keine Zeit mit Umwegen.
- Neue Planungsmöglichkeiten (Inhalte) erlauben eine Gesamtübersicht über verschiedene Publikationen und Kanäle. Kostspielige Doppelspurigkeiten, z.B. bei der Erstellung von Inhalten, werden verhindert.
- Alle Produkte (Tools/Systeme) sind kompatibel und einfach miteinander kombinierbar. Teure Sonderentwicklungen entfallen.
- Bestehende Systeme können problemlos integriert werden und entsprechende Tools im Publishing Circle ersetzen. Ein Unternehmen zieht also nur die Tools und Systeme bei, die ihm zum zukunftsfähigen Publizieren noch fehlen.
- Die Ausleitung der digitalen Inhalte zu Print ist weiterhin möglich bzw. nur ein weiterer Kanal. Dort werden die Inhalte manuell oder auf Basis von KI auf InDesign Seiten umbrochen und für den Druck aufbereitet.
Wo sehen Sie Unterscheidungsmerkmale zu anderen Publishing-systemen und -angeboten?
Der Publishing Circle verfolgt den Best-of-breed-Ansatz und sorgt dafür, dass ein umfassendes, modulares Netzwerk von Tools und Systemen nahtlos zusammenarbeitet.
Und nach dem Baukastenprinzip ausgetauscht, erweitert oder reduziert werden können. Der Publishing Circle ist also nicht ein grosses, träges Gesamtsystem, sondern ein Rahmenwerk mit den genannten fünf Grundpfeilern, in denen wiederum jeweils verschiedene Systeme und Tools zum Einsatz kommen und so ein nahtloses Content Lifecycle Management und Content Management ermöglicht wird.
Welche Module werden mit welchen Partnern umgesetzt?
Unsere Hauptpartner sind Sprylab, WoodWing, Smartocto und monday.com. Während Sprylab mit dem Purple Hub quasi das Herzstück des Publishing Circle bildet, werden die Produkte der weiteren Partner in den passenden Teilen des Publishing Circle eingesetzt. monday.com also im Bereich der Planung, WoodWing für die Asset-Verwaltung und beispielsweise wenn es darum geht, digital bereits fertiggestellte Inhalte auch noch für eine Printpublikation aufzubereiten und Smartocto dann, wenn es um das Analysieren bzw. Auswerten von publizierten Inhalten (digital) geht. Dies, damit in Echtzeit Vorschläge zur Verbesserung der bereits publizierten Inhalte verfügbar sind und die Inhalte angepasst werden können, um das Maximum aus dem Inhalt herauszubekommen (Content Lifecycle Management).
Wie unterstützt die automatisierte Themenfindung Verlage dabei, aktuelle und saisonale Themen zu identifizieren und wie werden diese Informationen für die Planung genutzt?
Die «Topic Discovery» ist ein Feature des Herzstückes des Publishing Circle, des Purple Hubs. Mittels Content Intelligence werden die Themen ausfindig gemacht, die gerade trenden. Mit dieser automatischen Themenfindung werden dann aktuelle oder eben auch saisonale Themen für die Planung vorgeschlagen.
Natürlich wird für die Planung auch berücksichtigt, welche Inhalte in vergangenen Zyklen gut performt haben. Mit Smartocto sind auch KI-basierte Prognosen möglich, die in die Planung künftiger Inhalte einfliessen. Das Tool zeigt an, welche Inhalte auf welchem Kanal voraussichtlich wie performen werden. Solche Inputs können bei der Themenplanung helfen, ersetzen aber nicht das journalistische Agendasetting.
Wie funktioniert die Layout-Automatisierung durch Künstliche Intelligenz (KI) und welche Vorteile bietet sie für Print-Layouts?
Wir unterscheiden zwischen Layoutoptimierung und Layoutautomatisierung. Bei der Layoutoptimierung wird das Layout maschinell erstellt und der Feinschliff erfolgt von Menschenhand. Bei der Automatisierung wird das Layout auf Basis von KI komplett maschinell hergestellt. Grundsätzlich benötigt die Software etwa sechs Wochen, um die Art des Layouts eines bestimmten Magazins, einer Zeitung zu lernen. Mit einer automatisierten oder optimierten Layouterstellung können in erster Linie Lizenzen und Ressourcen gespart werden.
Wie können die erfassten Daten und erkannten Trends in den nächsten Planungszyklus einfließen?
Aufgrund der User-Aktivitäten erkennen wir, welche Geschichten besonders lange gelesen werden oder häufig kommentiert werden. Oder mittels KI zeigt das System auf, welche Erfolgschancen ein bestimmter Inhalt beim Publizieren in einen Kanal erreichen könnte. Anhand dieser Werte kann die Redaktion entscheiden, wie prominent ein Artikel platziert werden soll, respektive ob es sich lohnt, eine Geschichte weiterzuentwickeln.
Kostenlose Webinar-Reihe: Zukunftsfähiges Publizieren mit dem Publishing Circle
Die Anforderungen an publizierende Unternehmen haben sich stark gewandelt. Content First statt Print First. Digital! Und das bitte auf verschiedenen Kanälen und mit geringem Aufwand. Auch Auswertung und Analyse sowie die wiederum auf deren Resultaten basierende Planung rücken in den Fokus.
Der Publishing Circle ist als eine Art Baukasten zu verstehen, in dem alle nötigen Werkzeuge für zukunftsfähiges Publizieren enthalten sind. Aus diesem Baukasten kann jedes Unternehmen das beiziehen und in seiner Landschaft integrieren, was ihm noch fehlt, um zukunftsfähig publizieren zu können. Mit der Webinarreihe stellen wir Ihnen den Publishing Circle vor!
Termine: 15.7. - 19.7.2023, 3 Veranstaltungen, jeweils 9.00 bis 10.00 Uhr.
www.publishing-circle.com/webinare
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Sabrina Meier ist Head of Innovations & Strategy bei der a&f systems ag. Mehr als zehn Jahre hat sie sich in verschiedenen Medienhäusern, darunter das Schweizer Radio und Fernsehen SRF, nicht nur um das Redaktionelle gekümmert, sondern sich mit Tools und Systemen befasst. Heute unterstützt Sie Unternehmen auf dem Weg zum zukunftsfähigen Publizieren.