#4/ 2021
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Fusionbase

Name des Unternehmens/Produkts 

Fusionbase

 

Gründer

Kevin Goßling

Patrick Holl

 

gegründet (Datum)

10.09.2019

 

GeschäftsführerInnen

Kevin Goßling

Patrick Holl

 

Anschrift 

Volpinistraße 74, 80638 München

 

Kontakt 

Kevin Goßling

+49 (0) 89 248859240

 

E-Mail-Adresse

info@fusionbase.com

 

Website 

www.fusionbase.com

 

Welche Produkte/Dienstleistungen bieten Sie an? 

Fusionbase ist die Daten-Plattform für öffentliche Daten. Fusionbase bietet eine zentrale Schnittstelle (API) an für aufbereitete und maschinenlesbare Datensätze aus öffentlichen Quellen zu Themen wie Demographie, Gesundheit, Kriminalität, Unternehmensinformationen, Wetter und mehr. Medienkunden nutzen Fusionbase, um ihre Newsrooms daten-getrieben zu machen in dem zum Beispiel automatisch aktualisierende Corona-Grafiken erstellen, Redakteure über Tools wie Slacks über Unwetterwarnungen vor Ort benachrichtigen oder automatisiert Texte vorbereiten lassen. 

 

Welche Probleme lösen Ihre Produkte/Dienstleistungen?

Fusionbase übernimmt das mühsame Aufbereiten und Aktualisieren von Daten aus öffentlichen Quellen, sodass Datenjournalisten oder Entwickler sich nur noch um die Analyse der Daten kümmern müssen. Medienunternehmen mit Fusionbase so schnell neue und interaktive Formate entwickeln, ohne viele Ressourcen für IT binden zu müssen.

 

Was unterscheidet Ihre Lösung von anderen?

Fusionbase bietet eine einfache Schnittstelle mit aufbereiteten Datensätzen, die sich automatisch aktualisieren von hochwertigen und transparenten Quellen. Unsere Kunden wissen stets, aus welcher Quelle die Daten stammen, haben Rechtssicherheit bei der Verwendung der Daten und müssen sich nicht um die Aktualisierung kümmern.

 

Wie sehen Sie die Medienlandschaft in drei Jahren?

Wir sehen einen klaren Trend zu mehr Automatisierung in Newsrooms. Corona hat vielen Redaktionen gezeigt, wie relevant daten-basierte Formate für Leser sein können, aber auch gleichzeitig wie aufwendig die Datenaufbereitung ist. Diese Formate werden aus unserer Sicht noch weiter zunehmen. Unsere Kunden erstellen beispielsweise einmal eine Visualisierungen von Statistiken und fügen Sie dann in eine internen Sammlung ein, aus der sich Redakteure beliebig bedienen können. Die Visualisierungen sind dann mit Fusionbase verknüpft und aktualisieren sich entsprechend automatisch. So entwickelt sich dann über die Zeit eine Sammlung von Grafiken zu Unwetterstatistiken, Unfällen oder Haushaltseinkommen in der Region, die von Redakteuren einfach in Artikel eingebettet werden können oder sogar als eigenständiges „Widget“ in die Webseite eingebettet sind. Dafür benötigt es kein großes Team. Auch kleine Lokalredaktionen können so neue spannende Formate schaffen. Einige unserer Kunden gehen noch weiter und benachrichtigen Redakteure über neue Ereignisse in der Region automatisiert oder erstellen automatisierte Texte wie Wetterberichte mit unseren Daten.   

 

Was werden dann die medialen Erfolgsfaktoren sein?

Der Kostendruck wird voraussichtlich weiter steigen, aber der Durst der Leser nach relevanten und nutzerfreundlichen Inhalten wird weiter steigen. Wichtig für Medienunternehmen ist es deshalb, einen pragmatischen und effizienten Ansatz zu finden, um schnell mit neuen Formaten experimentieren zu können. Das ist nicht immer eine Budget-Frage, sondern oft auch eine Kultur-Frage innerhalb der Unternehmen. Manchmal ist man besser damit beraten, schnell etwas schnell zu testen, bevor man sich langwierig überlegt, wie der beste Prozess dafür aussehen könnte oder welche Infrastruktur gebraucht wird. Bis die Fragen dann entschieden sind, hat häufig ein Wettbewerber bereits das Format umgesetzt oder die Datenlandschaft sich bereits wieder geändert – wie wir das heute mit Corona jeden Tag erleben. Manche unsere Kunden meistern diese Herausforderung hervorragend. Da wird einfach ein spannender Datensatz aus unserem Datenkatalog ausgesucht, in Google Drive geladen und dann in DataWrapper visualisiert und erst einmal getweeted, um dann zu schauen, wie die Resonanz ist. Das dauert dann nicht länger als 30 Minuten. Und wenn der Test erfolgreich war, wird es in die Sammlung der Visualisierungen aufgenommen und ins CMS integriert. Diese Agilität wird unserer Meinung nach entscheidend sein.