#25/ 2018
2/11

ein paar worte zum geleit

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu, die letzte Ausgabe des digital publishing report ist erschienen – Zeit, einmal allen Beteiligten, Autoren, Autorinnen und Akteuren, vor allem aber unseren Leserinnen und Lesern ganz herzlich zu danken. Immerhin wäre ohne ihr Zutun der dpr nicht das, was er inzwischen ist – ein etabliertes, dem digitalen Wandel verschriebenes reichweitenstarkes Medium. Medium, nicht Magazin – immerhin haben wir rund um das Magazin inzwischen einige weitere Kanäle etabliert, etwa die Webinare, auf deren Erfolg wir doch etwas stolz sind. Und für 2019 sind weitere Produkte und Projekte geplant, bei denen wir hoffen, dass unsere Leser-Community weiter aktiv zu deren Entwicklung beiträgt.

Bis zur nächsten, dann ersten Ausgabe im Jahr 2019 sind noch ein paar Wochen Zeit – Zeit, um zur Ruhe zu kommen, Zeit auch, um endlich einmal in Ruhe den dpr zu lesen. Deswegen finden sich in dieser Ausgabe auch einige „long reads“, die sich den jeweiligen Themen auch mit der gebührenden Tiefe widmen. Allen voran ein Artikel von Björn Rohles, der sich einem unserer Kernthemen widmet – der digitalen Strategie: „Eine digitale Strategie vereinbart die Bedürfnisse der Menschen, die Ziele der Organisation und die technologischen Möglichkeiten miteinander.“ In der Umsetzung eine enorme Herausforderung, nicht nur für Medienunternehmen. Und logisch, dass wir unsere Leserinnen und Leser auch weiter auf dieser Reise begleiten werden.

Ein Tool zur Umsetzung von Unternehmensstrategien ist dabei die "Objectives and Key Results" (kurz OKR) genannte Management-Methode. Unsere Autorin Daniela Kudernatsch stellt diese nicht nur vor – sie hinterfragt diese auch kritisch. Denn auch Verlegerinnen und Verleger sind schließlich nicht davor gefeit, vermeintlich neuen Hypes hinterherzurennen.

Mit Sicherheit kein Hype ist ein eher technisches Thema: DXP aka Digital Experience Plattform. Viele in der Medienbranche haben es unter Blut, Schweiß und Tränen geschafft, ein Content-Management-System anzuschaffen, meist für Print und Web. Tatsächlich haben sich die Kundenbedürfnisse („Experience“) schon wieder weiterentwickelt. Sind DXP eine Lösung? Auch hier beleuchten Tjeerd Brenninkmeijer und Tim Neugebauer in einem kleinen Schwerpunkt das Thema, das übrigens kein rein technisches, sondern vor allem ein strategisches ist.

Agil – der eine oder die andere kann es schon gar nicht mehr hören. Was aber nicht zwingend daran liegt, dass entsprechendes Grundlagenwissen in allen Verlagen vorhanden ist. Prof. Dr. Esin Bozyazi nimmt sich hier im Kontext "Design Thinking" des Sujets einmal genauer an.

Wie gehabt zum Jahresabschluss also der gewohnte breite thematische Rahmen, und daran wird sich auch 2019 nichts ändern.

Ihnen aber nun erst einmal eine erkenntnisreiche Lektüre, eine geruhsame Weihnachtszeit und einen fröhlichen Rutsch ins Neue Jahr!

 Steffen Meier