#25/ 2018
8/11

erfahrungen von verlags-praktikerinnen

„Projektbezogen haben wir AdWords in Zusammenarbeit mit einem Studienprojekt ernsthafter ausprobiert mit einem Budget von monatlich ca. 150,– Euro in Kombination mit Facebook Ads. Ziel war, die Konversionsrate im Online-Shop bei einem bestimmten Titel bzw. Thema zu erhöhen bzw. die Bekanntheit des Shops insgesamt zu erhöhen. Ohne regelmäßige Überprüfung und entsprechende Anpassung der Keywords ist eine solche Kampagne eher sinnfrei. Wir haben daraus zumindest gelernt, dass wir das Budget entsprechend anpassen, also erhöhen, und Werbe-Budgets verschieben müssen. Hier planen wir derzeit mit etwa 500,– Euro/Monat für das kommende Jahr und mit einer entsprechenden Überprüfung der Ziele minimal monatlich. Vor allem, weil wir auch z.B. an jahreszeitliche Anpassung in Verbindung mit Essen und Trinken denken müssen. Unsere Ziele sind derzeit noch etwas breiter gefasst (Bekanntheitsgrad Website/Marke/Shop/Newsletter-Angebot) werden aber sicherlich auch zu entsprechenden Terminen, z.B. Ostern, auch mit der Bewerbung von Einzeltiteln bzw. Themen etwas detaillierter sein. Hier kommt es langfristig auf die Mischung an und auf die eigene Lernkurve. Julia Graff, Hädecke Verlag 




"Bei Büchern, besonders bei Buch-Neuerscheinungen, testen wir unsere Titel auch über Google Ads aus. Dies beginnt mit der Recherche von passenden Keywords, die verschiedene Kombinationen und generische Begriffe enthalten. Dafür verwenden wir mehrere Keyword Matchtypes, die uns eine genaue Analyse ermöglichen, wie die Anzeigen bzgl. der Keywords und Keyword-Kombinationen bei Google performen. Über die Auswertung der Suchanfragen können wir ‚Negative Keywords‘ hinzufügen und unsere Anzeigenschaltung optimieren. Was vorher für unsere SEA-Agentur echte Handarbeit war, wird zunehmend automatisiert. Mit „Dynamic Search Ads“ zum Beispiel ermöglicht Google auch ohne Keywords die Bewerbung unserer Bücher und optimiert die Kampagnen durch das Smart Bidding auf der Basis von Machine Learning selbst. Der Erfolg muss sich noch zeigen."  Ute Krogbäumker, Stiftung Warentest, Online Marketing