#20/ 2018
5/26

wer sind unsere leser?

ergebnisse der dpr-befragung

Wir haben gefragt – Sie haben geantwortet. Wir wollten wissen, für wen wir unseren digital publishing report eigentlich machen, welche Themen interessant wären etc. Schließlich sprechen wir immer wieder von „Zielgruppenwissen“, da dürfen wir natürlich nicht hintenanstehen. 

Unser bisheriges inhaltliches Konzept scheint aufzugehen: Immerhin bekommt der digital publishing report eine Schulnote von 2+. Gefragt nach inhaltlichen Wünschen gab es kein herausstechendes Thema – viele der zur Auswahl gestellten Punkte wurden angekreuzt. Ein kleines Ranking für die ersten zehn Themen sieht aber so aus: E-Book/E-Content, Content Marketing, Social Media, Onlinemarketing, E-Commerce, Strategie, Publishing, Marketing, E-Mail-Marketing, Big Data/KI.

In welchen Unternehmen arbeiten unsere Leser und Leserinnen? Auf die Verlage bezogen: 45 % in einem Fachbuchverlag, 36 % in einem Publikumsverlag, 19 % in einem Zeitschriftenverlag. Die Spannbreite ist reicht jedoch wesentlich weiter: Viele arbeiten in Bibliotheken, als Dienstleister, aber auch etliche Buchhändler sind unter unseren Lesern.


Die Umsatzgrößen der Verlage bilden einen ein Querschnitt durch die Branche ab: vom Kleinverlag bis zum Konzernverlag – fast die Hälfte arbeitet in einem Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern.


Dass der digital publishing report eine breite Leserschaft hat, zeigt sich nicht nur an der Unternehmensverteilungen. Auch nach den Arbeitsbereichen gefragt findet sich eine breite Verteilung in Redaktionen/Lektoraten, Produktion, Personal, Geschäftsleitung und Vertrieb. Einen kleinen Schwerpunkt sehen wir im Bereich Marketing/Werbung.


Während die Leser-Analyse also ergibt, dass wir einen guten Branchendurchschnitt erreichen –was die Unternehmensgröße, die Anzahl der Mitarbeiter und die Bereiche betrifft, in denen unsere Leser tätig sind – zeigt sich an den Punkten Personal- und Budgetverantwortung und der Berufserfahrung, dass wir hier eher die „alten Hasen“ (und Häsinnen) ansprechen: 40 % haben Personalverantwortung, über 60 % haben Budgetverantwortung, 65 % sind über 10 Jahre im Beruf (35% sogar über 20 Jahre). Auch der Grad der Qualifikation ist entsprechend hoch: 72 % haben Diplom, Bachelor oder Master. Das erklärt auch, warum 48 % die Frage „Wie haben Sie Ihre digitale Qualifikation erworben?“ mit „Training on the Job“ beantworten – unter unseren Lesern sind viele, die auch noch die Prä-Digitalwelt kennen und sich in diese einarbeiten mussten.

Dabei will der digital publishing report auch weiterhin helfen: bei der Analyse und Einordnung von Trends und Veränderungen und Technologien, aber auch mit ganz praktischen Tipps für den Alltag in der digitalen (Berufs)Welt.