#2/ 2021
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New Work erfolgreich gestalten

Sechs einfache und effiziente Tipps für das Arbeiten von zu Hause.

  1. Routinen etablieren und einhalten: Wenn Sie von zu Hause aus arbeiten, sind Sie schnell versucht, direkt nach dem Aufstehen den PC hochzufahren, das Handy in die Hand zu nehmen und loszulegen. Vergessen Sie Ihre Morgenroutinen nicht. Duschen, Kaffee trinken, frühstücken, Zeitung lesen, Laufen gehen – wie auch immer ein normaler Morgen bei Ihnen aussieht. Selbst wenn Sie nicht ins Büro gehen, sollten Sie sich daran halten. Das hilft Ihnen, zwischen Arbeit und Freizeit zu trennen.
  2. Ihren Arbeitsplatz klar strukturieren: Suche Sie sich einen festen Arbeitsplatz, entweder einen der fix ist, z. B. am Schreibtisch, oder mobil, z. B. am Küchentisch. Wenn Ihr Arbeitsplatz nicht fix ist, achten Sie darauf, dass Sie alles haben, was Sie brauchen (Papier, Stifte, Wasserflasche etc.). Falls möglich, stellen Sie sicher, dass Sie den Arbeitsplatz leicht aufbauen und wieder abbauen können. Das kann Ihr Ritual zum Arbeitsbeginn und -ende sein.
  3. Achten Sie auf Ihre Arbeitszeiten: Wenn Sie von zu Hause aus arbeiten, ist die Verlockung groß, den ganzen Tag zu arbeiten oder auch spät nachts noch Mails zu checken. Gerade in dieser Situation ist es wichtig, klar trennen zu können. Das erfordert Disziplin. Am besten schalten Sie ihr Firmenhandy abends aus, ebenso den Laptop und verstauen ihn. So schaffen Sie auch visuell eine deutliche Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit.
  4. Ablenkungen vermeiden: Wäsche waschen, Geschirrspüler ausräumen, ein kurzes privates Telefonat, schnell die Küche putzen. Zu Hause sind solche Aufgaben schnell attraktiver als die eigentliche Arbeit. „Es sind ja nur fünf Minuten!“ Fangen Sie damit gar nicht erst an. Gönnen Sie sich Pausen, so wie Sie sie im Büro auch haben. Bleiben Sie ansonsten bei der Sache, dann arbeiten Sie konzentriert. 
  5. Prioritäten setzen und Ziele definieren: Wenn Sie einen klaren Fokus haben, werden die Ablenkungen minimiert und es entstehen Strukturen für ihren Arbeitsablauf. Tipp: Niemals an mehr als zwei Aufgaben gleichzeitig arbeiten. Setzen Sie sich jeden Tag ein Ziel, das Sie auf jeden Fall erreichen möchten, um am Abend das Gefühl zu haben, produktiv gewesen zu sein. Wenn Sie in einem Team arbeiten, kann es außerdem hilfreich sein, wenn Sie ihre Tagesziele morgens in einen Chat schreiben, damit alle wissen, was an diesem Tag erledigt werden soll.
  6. Mittagspause nicht vergessen: Machen Sie auf jeden Fall eine Mittagspause. Mindestens 30 Minuten. Das Arbeitszeitgesetz gilt auch, wenn Sie in den eigenen vier Wänden arbeiten. Gestalten Sie diese Pause bewusst. Essen Sie etwas, gönnen Sie sich einen Powernap, gehen Sie an die frische Luft oder meditieren Sie ein paar Minuten. Wichtig ist, dass Sie Ihren Arbeitsplatz verlassen und bewusst etwas ganz anderes machen. So tanken Sie Energie und können abschalten.

Kurzum - Routinen etablieren und einhalten hilft Ihnen, die beiden Extreme „gar nichts mehr für die Arbeit tun“ und „nur noch arbeiten“ zu vermeiden. Das erfordert Disziplin und ist nicht immer einfach. Schaffen Sie eine räumliche Trennung zum Arbeitsplatz in der Wohnung oder bauen Sie ihn regelmäßig auf und ab.