#15/ 2019
6/10

die print-zukunft sieht düster aus

Die verkaufte Auflage der überregionalen Tageszeitungen ist laut IVW im zweiten Quartal 2019 auf 2,38 Millionen Exemplare geschrumpft – das sind rund acht Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zum Vergleich: 2005 waren es noch 4,4 Millionen Exemplare. Besonders stark betroffen von der Printkrise ist die BILD, die im Jahresvergleich 9,2 Prozent ihrer Auflage eingebüßt hat. Und damit ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht, wie eine Statista-Prognose auf Basis der Quartalsauflagen seit 1998 zeigt. Demnach wird die verkaufte Auflage der Boulevardzeitung bis zum zweiten Quartal 2025 auf unter 700.000 Exemplare fallen. Die Gesamtauflage der überregionalen Tageszeitungen würde in diesem Szenario auf rund 1,5 Millionen sinken.

 


                                                

Mit freundlicher Genehmigung von statista